Gendersensible Gesundheit im Schicht- und Produktionsbetrieb.
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Häufige Fragen zu hermaid.SHFT
hermaid.SHFT wird vom Arbeitgeber als Maßnahme des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) finanziert – für Ihre Mitarbeitenden entstehen keine Kosten. Den Preis erhalten Sie individuell auf Anfrage.
In der Wirksamkeitsstudie nutzen die Teilnehmenden hermaid.SHFT zwölf Wochen lang eigenständig in der App. Vor und nach der Nutzung füllen sie Fragebögen aus, die Bearbeitung ist auf maximal 30 Minuten ausgelegt. Hinzu kommen das Lesen der Studieninformation und die Einwilligung – maximal 20 Minuten.
Führungskräfte beantworten mindestens einen Fragebogen zu strukturellen Aspekten ihrer Abteilung – zum Beispiel dazu, was bereits für eine geschlechtersensible Gestaltung der Arbeit getan wird. Ergänzend sind kurze Interviews oder eine Fokusgruppe möglich.
hermaid.SHFT ist ein Forschungsprojekt von hermaid und der Charité Berlin (Laufzeit bis Ende 2027): ein digitales Programm zur Verbesserung des Schlafs in der Schichtarbeit. Es verbindet drei Schwerpunkte: Schlaf, Schichtarbeit und hormonelle Veränderungen in der Lebensmitte – mit eigenen Modulen für Frauen in Peri- und Menopause sowie für Männer in der Andropause.
Für Frauen und Männer ab 40, die im Schichtdienst arbeiten und unter Schlafproblemen leiden. In der Studie werden die Schlafprobleme zu Beginn mit etablierten Fragebögen erfasst (Insomnia Severity Index und Pittsburgh Sleep Quality Index).
Hormonelle Veränderungen in der Lebensmitte können den Schlaf in der Schichtarbeit zusätzlich erschweren. Deshalb greift SHFT diese Phase gezielt auf – und die Studie der Charité untersucht ausdrücklich Geschlechterunterschiede und Versorgungslücken bei Schlafstörungen in der Schichtarbeit.
Nein. Der Schlaf kann auch manuell in der App erfasst werden. In einer Teilgruppe der Studie werden zusätzlich Daten mit Wearables erhoben.
Kooperationsbetriebe steigen ab Q4/2026 ein. Nach dem Erstgespräch und dem Onboarding Ihres Unternehmens – unter Einbindung Ihrer Betriebsverantwortlichen und Betriebsärzt:innen – werden die Teilnehmenden, Mitarbeitende und Führungskräfte, aufgeklärt und willigen ein. Es folgt ein Eingangsfragebogen, dann die zufällige Einteilung in Programm- und Wartelisten-Gruppe. Die Programm-Gruppe nutzt hermaid.SHFT zwölf Wochen lang. Anschließend füllen beide Gruppen einen Abschlussfragebogen aus, danach startet auch die Wartelisten-Gruppe.
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin (Geschlechterforschung in der Medizin) begleitet SHFT in zwei Schritten: In der Pilotierung werden Programm, Fragebögen und Abläufe gemeinsam mit Teilnehmenden und Führungskräften entwickelt und getestet (vier Wochen Nutzung, Fragebögen und Fokusgruppen). Danach folgt eine cluster-randomisierte kontrollierte Studie mit Wartelisten-Kontrollgruppe, die die Wirksamkeit untersucht.
Nein. Ihr Betrieb hat keinen Zugriff auf individuelle Gesundheitsdaten. Für die betrieblichen Ableitungen – etwa Vorschläge zu Rotationsrichtung oder Pausenregelung – werden ausschließlich aggregierte Schlafdaten mit Ihren bestehenden Schichtplänen abgeglichen. Das Hosting erfolgt in Deutschland bzw. der EU.
hermaid ist ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt der Klasse I gemäß MDR 2017/745. Das bedeutet, die Anwendung durchläuft eine geregelte Konformitätsbewertung und unterliegt medizinprodukterechtlichen Anforderungen an Sicherheit und Qualität – im Gegensatz zu vielen reinen Wellness- oder Lifestyle-Apps.
Alle Studienteilnehmenden – auch Führungskräfte – erhalten vor Beginn eine Studieninformation und willigen aktiv ein. Die Teilnahme ist freiwillig.

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